Simone Roggen ist eine musikalische Weltenbummlerin. In ihrer Heimat Neuseeland studierte sie bei Mary O’Brien in Auckland, bevor sie zu ihren Schweizer Wurzeln zurückkehrte. Bei Monika Urbaniak (Bern) erlangte sie das Konzertdiplom, bei Giuliano Carmignola (Luzern) das Solistendiplom. 2012-16 war Simone Roggen Primaria des Faust Quartetts. 2017 wurde sie eingeladen, im Barbican Centre in London als Konzertmeisterin des London BBC Symphony Orchestra mit Maestro Sakari Oramo zu spielen. Seit 2018 ist sie 2. Konzertmeisterin des argovia philharmonic und Stv. Konzertmeisterin der Kammerphilharmonie Graubünden. Daneben spielt Simone Roggen in diversen Ensembles wie Spira mirabilis, Camerata Bern, Lucerne Festival Strings und Geneva Camerata. Als Solistin und Konzertmeisterin tritt sie regelmässig in der Schweiz, Frankreich und Neuseeland auf.
Welche Musikstile ausserhalb der Klassik spielst du auch noch?
Als Kind eines Schweizers und einer Südafrikanerin, das in Neuseeland aufgewachsen ist und 2004 nach Europa übergesiedelt ist, würde ich mich als eine multikulturelle Person beschreiben. Auch in der Musik habe ich mich immer schon gerne grenzüberschreitend betätigt, z.B. in Tokio in einem Konzert für den Weltfrieden mit einer Hip-Hop-Gruppe, oder als achtjähriges Mädchen auf Tournee in China, Taiwan und Japan mit der Swiss Kiwi Yodelers Group mit Volksmusik aus dem Appenzell.
Welche Künstler:innen oder Musikrichtungen haben dich stark beeinflusst?
Nina Simone hat mich sehr beeinflusst.
Was wärst du, wenn du keine Musikerin geworden wärst?
Ich habe zwei Jahren lang keine Geige gespielt und habe in der Zeit Englisch unterrichtet.
