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Terragni Miriam

Die Schweizer Flötistin Miriam Terragni studierte an der Musikhochschule Basel bei Gerhard Hildenbrand sowie bei Peter-Lukas Graf und schloss mit dem Solistendiplom bei Felix Renggli ab. Weitere Impulse folgten während ihres Studienjahres in Paris bei Pierre-Yves Artaud und Philippe Racine. Danach bildete sie sich auf der Traversflöte an der Schola Cantorum Basiliensis und bei Ekkehard Creutzburg in Konstanz weiter. Die Gewinnerin zahlreicher nationaler und internationaler Preise ist Soloflötistin des argovia philharmonic. Ihr Wirken als Soloflötistin wurde von der Arbeit mit dem Orchestre Philharmonique Suisse geprägt. Als Solistin, Kammermusikerin und Orchestermusikerin feiert Miriam Terragni Erfolge in ganz Europa. Produktionen für Radio und TV unterstreichen ihre Vielseitigkeit. 

Mit ihrer Duopartnerin Catherine Sarasin hat die Flötistin vier international stark beachtete CDs herausgegeben mit sehr vielen Ersteinspielungen. Im Herbst 2025 erscheint für das Label «Schweizer Fonogramm» eine CD mit dem Konzert für Bläser und Streichorchester von Frank Martin mit Miriam Terragni als Solistin und dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn. 

Was wärst du, wenn du keine Musikerin geworden wärst?
Unglücklich

Eine kleine Anekdote aus dem Orchesteralltag:
Vor einigen Jahren haben wir mit Douglas Bostock den Bolero von Ravel gespielt. Die Proben liefen sehr gut und alle freuten sich auf das Konzert. Unser Zuzüger am Kontrafagott witzelte in der Pause und blies das Flötensolo auf dem Kontrafagott. Wir haben deshalb heimlich abgesprochen, dass er es in der GP an meiner Stelle spielen soll. Natürlich hielt ich die Flöte an den Mund und tat so, als würde ich selber spielen. Der Gesichtsausdruck und der darauffolgende Lachanfall von Douglas und meinen Kolleginnen und Kollegen war unbezahlbar. Blöd nur: Am Konzert hatte ich die grösste Mühe, das Solo zu spielen, weil ich mir das Lachen kaum verkneifen konnte – ebenso die Kolleginnen und Kollegen.