Cristina Amato ist in Gränichen geboren und aufgewachsen. Nach der Matura an der Alten Kanti Aarau studierte sie Violine an der Musikhochschule Basel bei Thomas Füri und Querflöte bei Anne Utagawa und schloss mit dem Lehrdiplom ab. Danach wechselte sie in die Konzertklasse von Rudolf Koelman an der ZHdK und absolvierte ein Orchesterpraktikum im Sinfonieorchester St. Gallen. Nebst ihrer Tätigkeit im argovia philharmonic spielte sie viele Jahre sinfonisches Repertoire und Oper mit dem Sinfonieorchester St. Gallen sowie Kammermusik in unzähligen Engagements und eigenen Konzertreihen mit dem ARION-Streichquartett. Sie blickt auf eine über 20-jährige Unterrichtstätigkeit an diversen Musikschulen und Kantonsschulen zurück – zuletzt an der Kanti Zofingen – bevor sie 2017 ihr Studium der Geburtshilfe antrat. Seither ist sie als Musikerin und Hebamme anzutreffen.
Was entgegnest du jemandem der sagt, die Klassik sei veraltet und steif?
Komm’ an ein Konzert und erlebe Musik live und dreidimensional! Ein Sinfonieorchester live zu sehen und physisch wahrzunehmen stellt jeden Dolby-Surround-Effekt in den Schatten.
Gibt es ein Werk, dass du noch nie gespielt hast und unbedingt einmal spielen möchtest?
Von den Mahler-Sinfonien fehlen mir noch einige. In der Alten Reithalle wäre ja jetzt genügend Platz dafür.
Wann und wo kamst du mit argovia philharmonic in Berührung?
Ich hörte das ASO (Aargauer Symphonie Orchester) als Primarschülerin im alten Saalbau auf dem Balkon mit einem Beethoven-Klavierkonzert und Rudolf Buchbinder als Solisten. Ich sagte meinen Eltern damals: «Da spiele ich mal mit.»
