Barbara Stoessel-Gmür studierte nach der Matura an der Hochschule Luzern – Musik (HSLU), Querflöte bei Charles Aeschlimann, wo sie das Lehr-, sowie das Orchesterdiplom (Volontariat im Luzerner Sinfonieorchester) erwarb. Es folgte ein Aufbaustudium am Conservatoire de Lausanne in der Konzertklasse von Pierre Wavre und Verena Bosshart, welches sie 2003 mit dem Konzertdiplom mit Auszeichnung abschloss. Piccolostudien bei Janek Rosset gaben ihr wertvolle Impulse. Sie besuchte Meisterkurse und Seminare mit Aurèle Nicolet, James Galway, Emmanuel Pahud, William Bennett, Felix Renggli, Robert Dick, Barthold Koijken, u. a. Sie ist regelmässig in verschiedenen kammermusikalischen Formationen tätig und Solo-Piccolistin und Flötistin im argovia philharmonic, sowie Zuzügerin im Luzerner Sinfonieorchester und diversen anderen Orchestern. Sie ist Preisträgerin des 34. Concours international des Lyceums Clubs. 2016 folgte ein DAS in Musik, Tanz und Bewegung an der HSLU. Barbara Stoessel-Gmür unterrichtet an der Musikschule der Stadt Luzern im Fach Querflöte und Musik und Bewegung.
Worin liegt die grösste Herausforderung als Musikerin?
Die grösste Herausforderung als Musikerin liegt wohl darin, im richtigen Moment Höchstleistungen abzuliefern und gleichzeitig das Publikum damit zu berühren.
Wenn du ein Instrument wählen könntest, welches würdest du gerne spielen?
Ich würde mich immer wieder für die Flöte entscheiden, weil es der menschlichen Stimme am nächsten ist und und ich den Klang und dessen Flexibilität liebe.
Kannst du eine Anekdote erzählen, die du mit dem argovia philharmonic verbindest?
Besonders schön sind Erlebnisse, die direkte, positive Rückmeldungen vom Publikum beinhalten. So durfte ich vor Jahren mit einer speziellen japanischen Flöte im Orchester spielen, die so emotionale Rückmeldungen hervorrief, dass sich sogar eine Zuhörerin persönlich bei mir mit einem emotionalem Schreiben meldete.
