Im Zentrum des 3. Kammerkonzerts steht die selten zu hörende Besetzung des Bläseroktetts. Im klassischen Wien gehörte es zum «guten Ton», Arrangements der grossen Werke im erlauchten Kreis zu bestaunen. Die Bläser des argovia philharmonic machen heute nichts anderes. Das einzige Originalwerk ist von Wolfgang A. Mozart: die Serenade Es-Dur KV 375. Die Ouvertüre zu «Le Nozze di Figaro» ist vom damaligen Vorzeige-Arrangeur Johann N. Wendt für Bläseroktett bearbeitet worden. Zwei Arrangements datieren aus der heutigen Zeit: Andreas N. Tarkmann bearbeitete nicht nur Schuberts wunderbare Ouvertüre zur Oper «Alfonso und Estrella», sondern auch Prokofjews Ballett-Suite «Romeo und Julia». Letztere wurde bereits zu Beginn der Saison in der Originalbesetzung mit dem argovia philharmonic wiedergegeben.
